Ziele

V. Stolberg – Mehrgenerationenstadt

Stadt für Seniorinnen und Senioren

Für das Zusammenleben der Menschen in Stolberg bedeutet der demographische Wandel die größte Herausforderung der letzten Jahrzehnte. Mit einer zunehmend älter werdenden und zugleich schrumpfenden Bevölkerung müssen neue Antworten auf die Entwicklung Stolbergs gefunden werden.

Eine vorsorgende Sozialpolitik schafft die Möglichkeit, den neuen Bedürfnissen ge­recht zu werden. Statt Jung gegen Alt auszuspielen, wollen wir die Chancen und Möglichkeiten der demographischen Entwicklung nutzen.

Statt eine älter werdende Bevölkerung von jungen Familien zu trennen, wollen wir eine Stadtentwicklung der menschlichen Ausgrenzung verhindern und den Bedürf­nissen der Menschen gerecht werden. Wir wollen Lebensbereiche fördern, in denen junge und ältere Menschen gerne zusammenleben und schaffen somit eine Balance zwischen den Wünschen der älteren und der jüngeren Generationen. Denn dort, wo sich Kinder wohlfühlen, fühlen sich ältere Menschen zu Hause.

Statt einer frühzeitigen Heimunterbringung wollen wir, dass die Menschen durch nachbarschaftliche Hilfen und einer ambulanten Pflegeversorgung möglichst lange in ihrem Zuhause leben können. Hierzu bedarf es der Schaffung lokaler pflegerischer und pflegeergänzender Angebote, die den individuellen Bedürfnissen der Bevölke­rung entsprechen.

Wir werden uns für die Schaffung von altersgerechtem, Barriere freiem und bezahlbarem Wohnraum einsetzen. Bei der zukünftigen Entwicklung wird die SPD Stolberg moderne, Generationen übergreifende Wohnformen (z.B. Wohngemeinschaften) fördern.


Seniorenbeirat

Wir möchten bei allen Überlegungen die Lebenserfahrung unserer Seniorinnen und Senioren in die Kommunalpolitik einbeziehen. Deshalb erachten wir die Arbeit des Seniorenbeirates als ein sinnvolles und zielführendes Instrument.


Senioren-Informationszentrum

Das durch die SPD initiierte Senioren-Infocenter ist in unserer Region vorbildlich. Die Sozialdemokratinnen und –demokraten unterstützen im Rahmen der neuen Pflegegesetzgebung die wohnortnahe Einrichtung von Pflegestützpunkten. Pflegebedürftige erhalten dort Beratung und konkrete Hilfe von Fachleuten. Hier erfolgt eine effiziente Vernetzung von Pflege- und Krankenkassen, Pflegediensten und Sozialhilfeträgern. Diese alle Lebensbereiche umfassende Beratung halten wir angesichts der in ständiger Anpassung befindlichen Regelwerke für dringend notwendig. So erhält der Ratsuchende eine kostenlose und neutrale Beratung für seine individuelle Lebenssituation. Er erhält zum Beispiel konkrete Hilfe bei Antragstellungen und ortsnahen Versorgungen (Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung).