Ziele

VI. Stolberger Bürger halten zusammen

Die bunte Stadt

Zuwanderinnen und Zuwanderer kommen aus den unterschiedlichsten Gründen zu uns nach Stolberg. Das friedliche Miteinander verschiedener Kulturen ist in unserer Stadt schon seit Jahrzehnten Realität. Migrantinnen und Migranten sind heute selbstverständlicher und wichtiger Teil unserer Gesellschaft.

Wir werden alle städtischen Angebote, insbesondere im kulturellen, sportlichen und gesundheitlichen Bereich so ausrichten, dass sie auch den speziellen Bedürfnissen von Migrantinnen und Migranten gerecht werden. Ziel unserer Integrationspolitik ist die uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen am Leben in Stolberg - unabhängig davon, woher sie kommen, wie viel Geld sie haben, woran sie glauben, wie sie aussehen oder wen sie lieben. Wir wollen eine vielfältige und bunte Gesellschaft, in der sich die Menschen im wechselseitigen Respekt begegnen.


Integrationsrat

Durch die Arbeit des Integrationsrates soll zukünftig eine verbesserte Zusammenarbeit in unserer Stadt möglich werden. In Zukunft wird der Schwerpunkt der Aufklärungsarbeit gegen jede Form von Extremismus an den Schulen liegen. Gegenseitige Aufrichtigkeit und Vorurteilslosigkeit sind Grundvoraussetzungen für ein gelungenes und friedliches Zusammenleben. - Voneinander lernen, miteinander leben, dafür steht die SPD!


Behinderung und Inklusion

Die Sozialdemokratinnen und -demokraten begreifen Inklusion als ein zentrales Element der Schaffung sozialer Gerechtigkeit. Inklusion setzt sich zum Ziel, dass sich die Strukturen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen öffnen. Die Strukturen sollen behindertengerecht umgestaltet werden, so dass ein gemeinsames Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen möglich wird.
Inklusion erfordert ein gänzlich anderes Bewusstsein hinsichtlich des Miteinanders in unserer Gesellschaft. Es muss selbstverständlich werden, dass jeder - gleich ob mit oder ohne Behinderung - in der Mitte unserer Gesellschaft steht. Inklusion liegt ein Menschenbild zugrunde, das Verschiedenheit in einer Gesellschaft als Normalität begreift. Die Niederlande leben uns dies bereits seit Jahrzehnten vor.

Zur Förderung neuer Arbeitsplätze gehören auch solche für Menschen mit Behinderungen. Die SPD Stolberg unterstützt die Arbeit der Integrationsämter bei den Landschaftsverbänden, die Errichtung von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderungen finanzieren und Anreize für Arbeitgeber schaffen, wie dies beispielhaft in den Integrationsunternehmen in NRW geschieht.

Die SPD Stolberg wird darauf hinweisen, dass die Behindertenparkplätze in Stolberg stärker überwacht werden. Der behinderten- und altersgerechten Verkehrspolitik (Fußgängerüberwege, Erhalt des öffentlichen Personennahverkehrs usw.) werden wir unsere besondere Aufmerksamkeit widmen.


Behindertenbeirat

Um auch allen Interessen und Bedürfnissen der Stolberger Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden, wurde auf Initiative der SPD Stolberg ein Behindertenbeirat in unserer Stadt gegründet, welcher sich bereits am 5. Mai 1981 konstituierte. Die Hauptaufgabe dieses Behindertenbeirates besteht darin, Rat und Verwaltung von Anliegen und Anregungen behinderter Menschen zu unterrichten, damit Rat und Verwaltung die behindertenspezifischen Empfehlungen in ihre Entscheidungen einfließen lassen. Die jahrzehntelange Praxis des Beirates und die persönlichen Erfahrungen seiner Mitglieder sind für die SPD Stolberg unverzichtbar. Aus diesem Grunde wird die SPD Stolberg auch weiterhin die Erfahrungen des Behindertenbeirates in ihren Entscheidungen einfließen lassen.


Wir Stolberger stehen fest zusammen

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind ein allgegenwärtiges Problem in unserer Gesellschaft, sei es in Form von unterschwelliger Diskriminierung bis hin zur offenen Gewalt, wie wir sie leider im April 2008 auch in Stolberg erfahren mussten. Immer wieder werden Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Religionsangehörigkeit oder Hautfarbe Opfer von Anfeindungen. In Stolberg werden solche Erscheinungen nicht ignoriert!

Sozialdemokraten treten für eine offene, tolerante und friedliche Gesellschaft ein, frei von jeglichen rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Tendenzen. Hierfür zeigen wir im „Bündnis gegen Radikalismus“ auch gemeinsam mit den anderen demokratischen Kräften in Stolberg Flagge.
Für die Zukunft muss sichergestellt werden, dass jede rechtsextreme Aktion in Stolberg durch eine, wie auch immer geartete, Gegen- bzw. Aufklärungsveranstaltung begleitet wird.

Die SPD in Stolberg hat mit dafür gesorgt, dass nicht länger weggesehen wird. Dabei muss es bleiben! Rassisten, Rechtsradikale und ewig Gestrige haben in unserer Mitte keinen Platz!