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Pressespiegel:

Stolberg, 25. Januar 2012

Geldgeber der Stadt werden rar

Kämmerei regelt Umschuldung und neuen Kredit mit Sparkasse Köln-Bonn
Stolberg. Am Ende war die Auswahl nicht mehr groß: Als kurz vor Weihnachten die dringliche Entscheidung über die Umschuldung von Kreditmarktdarlehen in Höhe von 25,7 Millionen Euro sowie die Neuaufnahme eines Fünf-Millionen-Euro-Kredites getroffen werden musste, bot sich aus dem potenziellen Kreis der 15 kontaktierten Banken nur noch ein Geschäftspartner an: Allein die Sparkasse Köln-Bonn war bereit, der Stadt Stolberg zu für sie interessanten Konditionen ein variables Darlehen ohne langfristige Zinsbindung in der gewünschten Gesamthöhe anzubieten. Der Tageszinssatz betrug zum Vertragsabschluss 0,759 Prozent, die vereinbarte Tilgung umfasst zwei Prozent per anno, zu zahlen in halbjährlichen Raten.

Fünf Millionen für Investitionen

Mit den besagten fünf Millionen Euro sollten Ermächtigungsübertragungen von 2010 nach 2011 und Finanzierungen noch laufender rentierlicher Investitionen abgedeckt werden. Teil- und unrentierliche Investitionsmaßnahmen darf die von der Überschuldung bedrohte Stadt, so die Vorgabe der Kommunalaufsicht, seit 2011 hingegen nur noch ausschließlich aus Eigenmittel finanzieren.

Im Stadtrat billigten gestern Abend alle Fraktionen das getätigte Finanzgeschäft. Allerdings stellte die Politik mit Sorge fest, dass letztlich nur noch ein Geldinstitut hierfür in Frage gekommen war.

Die Dringlichkeit der Entscheidung hatte die Verwaltung vor Weihnachten mit der Notwendigkeit der Auszahlungen des Investitionshaushaltes bis zum Jahresende 2011 begründet. (gro)

Quelle: STZ vom 25.01.12

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