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Pressespiegel:

Stolberg, 23. Januar 2012

Städteregion und der Sportpark im Fokus

Bei Mitgliederversammlung der SPD Nord-Süd
Stolberg. „Wir wollen nicht nur die Städteregion erhalten, sondern sie muss in Zukunft sogar weiter ausgebaut werden. Einen Weg zurück gibt es nicht“, sagte Manfred Bausch, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Städteregionstag und Mitglied des Aachener Stadtrates, der jetzt zu den aktuellen Querelen um die Städteregion Stellung nahm und damit einer Auflösung eine klare Absage erteilte. Bausch war einer Einladung des Stolberger SPD-Ortsvereines Nord-Süd gefolgt, der dieses Thema in den Mittelpunkt seiner zweimal jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung gerückt hatte.

Als verantwortlich für die derzeitigen Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, die besonders die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Aachen und der Städteregion erschweren, hat Bausch mangelnde Kooperationsbereitschaft ausgemacht. Schwächen sieht Bausch aber auch im Aachen-Gesetz, das er als verbesserungswürdig ansieht. „Das Zusammenwachsen erfordert Geduld. Das ist ein langwieriger Prozess“, versicherte Bausch, der für mehr interfraktionelle Absprachen und gegenseitiges Verständnis plädierte und das „Zurückziehen hinter Paragraphen und Anordnungen“ anprangerte.

„Die vorhandenen Probleme müssen schnell und gründlich gelöst werden. Das geht nur, indem man sie nicht ausklammert, sondern zum Gegenstand der Diskussion machte“, beteuerte der Sozialdemokrat, der anschließend mit den Versammlungsteilnehmern die Frage diskutierte, ob in dem Findungs- und Verständigungsprozess nicht die Bevölkerung mehr eingebunden werden müsse. „Wir müssen der Bevölkerung mitteilen, was wir bisher erreicht haben und was wir in Zukunft noch vorhaben“, forderte Manfred Bausch.

Neben diesem Referat spielte auch die von den nach eigener Aussage fusionswilligen Vereinen SC Münsterbusch und FC Stolberg geforderte Schaffung eines Sportzentrums im Bereich des Glashütter Weihers eine Rolle. Frank Dondorf, Geschäftsführer des SC Münsterbusch, informierte die Sozialdemokraten über die Fusionsabsichten und stellte die Pläne vor, die eine Umgestaltung der Platzanlage Glashütter Weiher vorsehen.

Rolf Engels, Vorsitzender des sozialdemokratischen Ortsvereins, sagte dem SC-Vertreter volle Unterstützung zu, betonte aber, dass bezüglich der Finanzierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussagen möglich seien. (dö)

Quelle: STZ vom 23.01.12

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