Der SPD Ortsverein Stolberg Ost sieht für Familien einen großen Bedarf an Klein- bzw. Schrebergärten

Ein neuer Trend macht in letzter Zeit von sich reden. Nicht erst seit der Corona-Pandemie zieht es die Menschen, vor allem junge Familien, immer mehr in die Natur. Neu an dem Trend ist, dass man die Zeit dort sinnvoll verbringen möchte, etwa mit dem Anbau von Gemüse oder Obst.

Allerdings besitzt nicht jede(r) einen eigenen Garten. Und der heimische Balkon setzt gärtnerischen Ambitionen enge Grenzen.

Für viele Naturfreund*innen liegt die Lösung im Pachten eines Schrebergartens. Was lange Zeit als spießig oder antiquiert galt, ist inzwischen so beliebt, dass das Angebot an Gartenflächen die hohe Nachfrage nicht mehr befriedigt. Dies ist bedauerlich. Denn vor allem den Jüngsten kann bei der gemeinsamen Arbeit in einem Schrebergarten sowohl die Natur wie auch das wichtige Thema einer gesunden Ernährung nahegebracht werden. Und dies geschieht zudem über ein pädagogisch sinnvolles, intensives und Generationen übergreifendes Gemeinschaftserlebnis.

Abhilfe tut also Not. Dafür setzen sich die beiden Ratskandidaten Thomas Wüller und Carsten Nellißen vom SPD-Ortsverein Stolberg-Ost ein. Sie wenden sich an den Bürgermeister Patrick Haas und weisen auf bereits vorhandene Kleingartenanlagen in Stolberg und den Bedarf an weiteren Flächen für eine entsprechende Nutzung und Konzepte hin. Denn nicht zuletzt sind Kleingärten auch ein wichtiger Teil der innerstädtischen grünen Infrastruktur.

Ob brachliegende ehemals landwirtschaftlich genutzte oder private Grundstücke, städtische Klein- und Großflächen, – sie könnten von Mehreren gemeinsam gestaltet, genutzt und bewirtschaftet werden.