Kommunalwahl 2020-Stolberg hat gewählt!

Entgegen dem Trend auf Bundesebene und im Vergleich zur letzten Kommunalwahl, konnte die Stolberger SPD sogar dazugewinnen.

„Knappe Ergebnisse zeigen, dass die Sozialdemokratie in Stolberg in den letzten fünf Jahren gute, verlässliche Arbeit vor Ort geleistet hat und das honoriert wurde,“ so die Stadtverbandsvorsitzende Sabine Beumer.

In der SPD Stolberg wurde ein Umbruch vollzogen, den andere Parteien noch vor sich haben. Von 14 Mandaten gehen 10 an junge Menschen. Lena Helmel wird mit 20 Jahren das jüngste Mitglied des zukünftigen Stadtrats sein. Eine bunte Mischung aus Erfahrung und frischem Elan steht bereit, um Stolbergs Zukunft in den nächsten 5 Jahren positiv mitzugestalten. Persönlichkeiten wie Sabine Beumer, Arndt Kohn und Martin Peters haben mit nahbarer und kluger Politik und mit tatkräftiger Unterstützung von jungen Menschen die Ziele der SPD überzeugend vermitteln können. Junge Sozialdemokraten, allen voran Thomas Wüller, Nico Molls und Carsten Nellißen erzielten sehr gute Ergebnisse in ihren Wahlkreisen.

An der Seite von Bürgermeister Patrick Haas hat die SPD sich viel vorgenommen.“

Weitere Informationen zu den Ergebnissen HIER

Unsere Gesundheit ist ein wertvolles Gut! Für gute medizinische Versorgung in der Kupferstadt.

Der SPD-Stolberg ist es wichtig, dass es eine zuverlässige medizinische Versorgung für alle Stolberger Bürger und Bürgerinnen gibt.

Wie aus einer auf Initiative der SPD erfolgten Bürgerumfrage hervorgeht, beklagen viele Bür­ger die spärliche oder gar nicht vorhandene medizinische Grundversorgung in einzelnen Stadt­teilen. Verwaiste Arztpraxen werden nicht neu besetzt. Niedergelassene Ärzte gehen in ihren verdienten Ruhestand, deren Praxen bleiben anschließend leer. Die verbleibenden Mediziner haben aus Überlastung keine Möglichkeit zu Hausbesuchen mehr.

Ein Lösungsvorschlag wäre lt. SPD ein kostenloser Fahrdienst für die akut Erkrankten und die Bürger, die selbst nicht zum Arzt gelangen. Im Bedarfsfall könnte der Fahrdienst sie zu Arzt und Apotheker hin- und zurückbringen.

Die Praxis zeigt außerdem, dass viele junge Medizinerinnen und Mediziner gerne in einem Angestelltenverhältnis ihren Beruf ausüben möchten. Das bedeutet, dass entsprechende medizinische Versorgungsstrukturen wichtig sind. Die medizinischen Versorgungszentren (MVZ) bieten Ärzten und Ärztinnen eine gute Möglichkeit, mit flexiblen Arbeitszeiten der beruf­lichen Tätigkeit nachzugehen. MVZ sind gut zum Informationsaustausch und verknüpfen ambulante und stationäre Versorgung für erkrankte Bürgerinnen und Bürger.

Das durch die SPD-Stolberg initiierte Senioren-Infocenter ist ein weiterer wichtiger Baustein für eine gute Infrastruktur und ist in unserer Region vorbildlich. Hier erfolgt eine effizi­ente Ver­netzung von Pflege- und Krankenkassen, Pflegediensten und Sozialhilfeträgern. So erhält der Ratsuchende hier eine kostenlose und neutrale Beratung für seine individuelle Lebenssitua­tion.

SPD Stolberg: Eine intakte medizinische Grundversorgung aller Stolberger Menschen ist Grundvoraussetzung für eine familienfreundliche Stadt.

Lebenswerte Kupferstadt: Schaffung von geeignetem und bezahlbarem Wohnraum!

Für die SPD ist geeigneter und bezahlbarer Wohnraum für junge Familien ein wichtiger Standortfaktor. Dazu sind ausreichender Wohnraum und gute Wohnraumkonzepte Voraus­setzung.

Wichtig ist die Erschließung von bezahlbarem Bauland ebenso wie die Schließung von Baulücken. Die sozialen und familiären Situationen der Familien müssen dabei berücksichtigt werden.

Obwohl im gesamten Stadtgebiet unserer Kupferstadt viele neue Wohnungen gebaut wurden, bleibt unser Ziel, weiter neue Baugebiete zu erschließen.  Denn der Bedarf an familien­freundlichen Wohnformen ist weiterhin aktuell. Kleine und günstige Baugrundstücke sind in Zeiten des demographischen Wandels sehr gefragt.

Der Bedarf an Sozialwohnungen muss dabei mit Rücksicht auf die Bevölkerungsstruktur und die Umgebung gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden.

Mit der Schließung von Baulücken soll neuer Wohnraum auch in bereits bebauten Bereichen ermöglicht werden, möglichst in mehrgeschossiger Weise. So kann der fortschreitenden Ver­siegelung von Flächen wirksam begegnet werden.

Entgeltgerechtigkeit – gleiche Bezahlung von Männern und Frauen

Fakt ist heutzutage immer noch, dass Frauen für gleichwertige Tätigkeiten im Schnitt bis zu 21% weniger verdienen als Männer im selben Job. Auch wenn Frauenlohngruppen längst der Vergangenheit angehören und eine Entgeltgruppe im Tarifvertrag für Männer und Frauen den gleichen Geldwert vorsieht, so werden Frauen im Arbeitsleben immer noch strukturell benachteiligt. Dies geschieht offen in Bereichen, wo Tarifverträge keine Geltung haben und subtil, da wo Tarifverträge formal eine gleichwertige Bezahlung vorsehen. Handelt es sich bei ersterem um den Chauvinismus rückständiger Arbeitgeber, so wird im Geltungsbereich von Tarifverträgen verdeckter operiert, –  bspw. dadurch, dass Tätigkeiten, die oftmals von Frauen ausgeübt werden, niedriger bewertet werden als Tätigkeiten, in denen Männer überwiegend tätig sind. 

Die SPD will das in Stolberg ändern. Um dies zu tun, müssen wir in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes unserer Stadt sicherstellen, dass Frauen und Männer für die gleiche Arbeit auch das gleiche Geld bekommen.  

Wir werden der Gleichstellungsbeauftragten die notwendigen Mittel und die politische Rückendeckung geben, um für die Kolleginnen ein gerechtes Entgelt durchzusetzen. Mit ihr gemeinsam und dem Bürgermeister werden wir ein Empowerment-Programm für weibliche Führungskräfte in der Stadtverwaltung auflegen. Ziel soll sein, die Hälfte der Führungspositionen bei der Stadtverwaltung mit Frauen zu besetzen.

Future Factory

Mit dem Projekt „Future Factory“ verbinden wir die Vorstellung, dass Wissenschaft und Industrie in unserer Kupferstadt einen Raum zur Kooperation erhalten. Die Stolberger Betriebe sind nahezu alle am globalen Markt tätig und konkurrieren mit anderen Unternehmen weltweit. Dies übt oft Druck auf Arbeitsbedingungen und damit letztendlich auf den Standort Stolberg aus. Um dem Trend der Produktionsverlagerung entgegenzuwirken, wollen wir den Faktor „Innovation“ stärken. Produkte deutscher Unternehmen zeichnen sich oftmals durch ihren hochinnovativen Charakter und die damit verbundene Qualität aus. Leider ist es so, dass kein Stolberger Großbetrieb eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung hat, wo Innovationen entwickelt werden. Das ist umso tragischer, als an den Aachener Hochschulen in unmittelbarer Nähe Fachpersonal ausgebildet wird, das Stolberger Betriebe durch Innovationen und Neuentwicklungen voranbringen kann. 

Die Unternehmen und das wissenschaftliche Potential der Hochschulen wollen wir in einem „Future Factory Lab“ zusammen bringen. Dies wäre ein Leuchtturmprojekt, welches mit Mitteln aus der Strukturwandelförderung finanziert werden könnte. Wir können so Arbeit und Beschäftigung in Stolberg halten und den Betrieben helfen in der Konkurrenz am Weltmarkt zu bestehen.

Kommunalwahl 2020 – Unser Team für den Rat 2020-2025:

22 motivierte Stolbergerinnen und Stolberger zwischen Atsch und Zweifall, von 20 bis 67 Jahre, von erfahren bis neugierig. Eine tolle Truppe, die sich gerade richtig reinhängt – für eine starke SPD in unserer Stadt!

Mit 7 Frauen !!! im Team, in Sachen Durchschnittsalter hinter den 🏴‍☠️ die Nummer 2, in Sachen Kompetenz und Fleiß mit Abstand die Nummer 1!!

#BewegenWirStolberg
#spdstolberg
#bestesteam
#wirkoennnendas

Moderne Schulausstattung! Erfolgreiches Lernen in der Kupferstadt!

Wir haben schon viel geschafft. Kinder können in unseren Schulen gut lernen. Ein umfangrei­ches Ganztagsangebot steht für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Verfügung. Den­noch muss die Schulausstattung moderner werden.

Mit der Optimierung der Stolberger Schullandschaft durch zwei Gesamtschulen – zusätzlich zu unseren beiden Gymnasien und 10 Grundschulen mit Ganztagsangeboten – bietet Stolberg ein familienfreundliches Spektrum an Schulen in der Region an.

Die SPD hat in Stolberg nun das Investitionsprogramm für die städtischen Schulen weiter auf­gelegt, um ein zeitgemäßes Lernumfeld und eine moderne Lehr- und Lernmittelausstattung für alle Stolberger Schulen zu gewährleisten.

Das Vermitteln von Medienkompetenzen und das Erlernen neuer Techniken ist heutzutage unverzichtbar. Grundlage dafür ist eine ausreichende Digitalisierung an allen Schulstandorten. Dafür muss die geeignete Infrastruktur bereitgestellt werden.

Notwendige Sanierungen und Aus- bzw. Erweiterungsbauten sollen auf der Grundlage neu­ester Erkenntnisse durchgeführt werden. Durch energetische Sanierungsmaßnahmen werden sowohl der Klimaschutz als auch eine Einsparung der Kosten erreicht, welche sich gerade an den Schulen mit einer klimabewussten Erziehung kombinieren lässt.

Die gute Ausstattung von Sporthallen, Schwimmhalle sowie Sportplätzen gehört zu einem modernen Schulkomplex. Bewegung ist für die Gesundheit wichtig und trägt zu erfolgreichem Lernen bei. Hier muss weiter investiert werden.

Beitragsfreiheit schafft Chancengerechtigkeit

Allgemeine Beitragsfreiheit für KiTa und OGS: Für eine Entlastung der Familien und Chancengerechtigkeit!

Ein erster Schritt ist getan: Gemeinsam mit Bürgermeister Patrick Haas haben wir im vergangenen Jahr das 3. beitragsfreie KiTa-Jahr umgesetzt und sind damit Vorreiter in der StädteRegion Aachen. Auch die Beiträge für den Offenen Ganztag haben wir um 25 Prozent senken können. Das entlastet nicht nur die Familien in teils erheblicher finanzieller Größenordnung, sondern ist auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu größerer Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.

Unsere Forderung ist und bleibt aber eine allgemeine Beitragsfreiheit. Für uns ist Bildung keine zu erwerbende Ware, sondern ein Bestandteil der öffentlichen Daseinsfürsorge. Gebühren für Bildungsangebote, sei es in der KiTa, in der Schule oder im Hochschulbereich, verhindern die fairen und gleichen Zugangschancen aller Kinder in das Bildungssystem. Deshalb muss Bildung beitragsfrei sein – unabhängig von der sozialen Herkunft, der Nationalität, der religiösen Überzeugung oder des Geschlechtes.

Aus diesem Grund setzen wir uns weiter für die allgemeine Beitragsfreiheit und den weiteren Ausbau der Betreuungsplätze sowie der Randzeitenbetreuung ein.

Moderner ÖPNV – Wir bewegen Stolberg!

Der Personennahverkehr nimmt derzeit eine rasende Entwicklung. Neue Fortbewegungsarten wie das Pedelec oder moderne Ladeantriebe an PKWs und Bussen boomen auch in Stolberg immer mehr. Das hat ganz unmittelbare Auswirkungen auf das Pendlerverhalten der Menschen und damit auf die Anforderungen an einen modernen öffentlichen Personennahverkehr.

Bürgermeister Patrick Haas hat deshalb eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die den derzeitigen ÖPNV in der Kupferstadt analysiert und konkrete Verbesserungen vorschlägt, die wir dann umsetzen wollen. Dazu gehört nicht nur die Optimierung von Fahrplänen, sondern auch eine sinnvollere Linienführung und die Modernisierung der Mobilitätsknotenpunkte. Weitere P+R-Parkplätze, Carsharing und der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Bikes an diesen Knotenpunkten sind Ideen, die wir teilweise zwar schon umgesetzt haben, jedoch noch deutlich weiter ausbauen wollen.  

Insbesondere den Breiniger Bahnhof wollen wir nach der Verlängerung der Euregiobahn zu einem Mobilitätsknotenpunkt der südlichen Stadtteile ausbauen. Deshalb stehen wir für eine sinnvolle und höhere Taktung der Buslinien an den Breiniger Bahnhof, P+R und B+R-Stellplätze und sichere Radwege zum Bahnhof. Schnellere Wege aus den südlichen Ortschaften in die Innenstadt und über den Hauptbahnhof auch in die überregionalen Städte werden so entstehen.

ÖPNV muss innovativ gedacht werden – Wir tun es.

Wir wollen das Stolberg-Ticket!

Günstiger und attraktiver Nahverkehr für alle: Wir wollen das Stolberg-Ticket!

Von Schwarzenbruch über Steinfurt bis zum Donnerberg hinauf, über den Derichsberg bis Vicht und weiter über Büsbach, Münsterbusch bis zum Sebastianusweg – das war die ehemalige „Kurzstreckenzone 29“. Heute ist es der Bereich, in dem der Stolberger City-Tarif gilt. Nach einer horrenden Preissteigerung forderten wir im Jahr 2016 gemeinsam mit unserem Koalitionspartner die Einführung dieses City-Tarifs und setzen uns durch.

Seitdem gilt: Für nur 1,80 EUR können Kunden im genannten Bereich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Diese Entscheidung war und ist nach wie vor ein voller Erfolg! Die Fahrgastzahlen stiegen um rund 25 Prozent. Damit konnte die Stadt auch die Kosten unter den im Haushalt bereitgestellten Mitteln halten.

Aber dieser Erfolg verpflichtet! Der City-Tarif muss zum „Stolberg-Ticket“ ausgebaut werden, für günstigen ÖPNV in der GANZEN Kupferstadt. Auch die Idee eines Bikesharings, das in das Stolberg-Ticket integrierbar wäre, verfolgen wir intensiv. Das Geld wäre gut investiert, denn die Einbeziehung der äußeren Stadtteile wie Breinig, Gressenich, Zweifall oder Venwegen in die günstige Preiszone ist klimapolitisch sinnvoll. Je mehr Menschen den ÖPNV nutzen, desto weniger PKWs belasten Straßen und Luft. Auch die Bindung der äußeren Stadtteile an die Innenstadt wird dadurch gestärkt.

Deshalb setzen wir uns ein für einen günstigen und attraktiven ÖPNV in der GANZEN Kupferstadt.